Aktuell
GESCHLOSSEN: 17. Februar 2020 bis 23. April 2020
Ausstellung Philipp Etter (1891–1977). Der ewige Bundesrat

ABGESAGT: Donnerstag, 5. März 2020, 19.30 Uhr, Bibliothek Zug
Buchvernissage Bundesrat Philipp Etter (1891–1977)

ABGESAGT: Mittwoch, 1. April 2020, 19.30, Bibliothek Zug
Podiumsgespräch über den ersten Zuger Bundesrat Philipp Etter (1891–1977)

ABGESAGT: Donnerstag, 7. Mai 2020, 19.30, Bauhütte St. Oswald, Zug
167. Jahresversammlung des HVZG

ABGESAGT Dienstag, 26. Mai 2020, 19.30, Bibliothek Zug
Buchvernissage des neuesten Werks von Jo Lang «Demokratie in der Schweiz. Geschichte und Gegenwart»

Samstag, 29. August 2020, 14 Uhr
Gang über den neuen Bildungsweg Menzingen

Mittwoch, 23. September 2020, 19 Uhr, Museum Burg Zug
Neue Forschungen zur Burg Hünenberg
ABGESAGT: Donnerstag, 5. März 2020, 19.30 Uhr, Bibliothek Zug: Buchvernissage Bundesrat Philipp Etter (1891–1977)
Die Buchvernissage vom 5. März 2020 wird wegen der Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus ABGESAGT und auf einen späteren Termin verschoben. Wir werden Sie zu gegebener Zeit darüber infomieren.

Buchvernissage der Dissertation des Historikers Thomas Zaugg. Unter dem Titel «Bundesrat Philipp Etter (1891–1977)» erscheint sie bei NZZ LIBRO als Band 19 in unserer Buchreihe «Beiträge zur Zuger Geschichte».

Ein Vierteljahrhundert lang begleitete der Katholisch-Konservative Philipp Etter (1891–1977), der erste Bundesrat aus dem Kanton Zug, die Schweizer Politik. Von seiner Wahl 1934 bis zu seinem Rücktritt 1959 leitete er das Eidgenössische Innendepartement. Etter erlebte die wirtschaftliche Krise der 1930er-Jahre und den Zweiten Weltkrieg und zeichnete verantwortlich für die «geistige Landesverteidigung. Nach 1945 durchlief Etter die Jahre des Aufschwungs wie auch den inneren Wandel des katholischen Milieus. Zuletzt wirkte er 1959 bei der Einführung der «Zauberformel» mit. «Etternell» wurde er am Ende seiner Karriere genannt – der «Ewige».
Etter wurde als eine streitbare Figur der Schweizer Zeitgeschichte in den letzten Jahrzehnten kritisch hinterfragt. Die autoritären und antisemitischen Tendenzen in der Schweizer Politik der 1930er- und 40er-Jahre sowie die zwiespältige Rolle der Schweiz im Zweiten Weltkrieg wurden mit Etters Person identifiziert und sorgten für Kontroversen damals wie heute.
Seit 2014 ist Philipp Etters privater Nachlass im Staatsarchiv Zug mit zahlreichen Briefen, persönlichen Aufzeichnungen, Reden und Publikationen frei zugänglich. In seiner grossen Etter-Biografie zeichnet der Historiker Thomas Zaugg auf dieser Grundlage ein neues, differenziertes Bild dieser Persönlichkeit.
Die Vernissage ist eine gemeinsame Veranstaltung des Historischen Vereins des Kantons Zug, der Bibliothek Zug und des Stadtarchivs Zug. Unter anderem wird die erfahrene Radiojournalistin Nathalie Zeindler mit Thomas Zaugg ein Autorengespräch führen. Zum Schluss offeriert unser Verein einen Apéro.
Letztes Update: 24.02.2020