Aktuell
Donnerstag, 16. Mai 2024, 19.30 Uhr, Burgbachsaal, Dorfstrasse 12, Zug
Ordentliche Vereinsversammlung 2024 mit Referat von Martin Stuber über die Zuger Eisenbahngeschichte

2.11.2023 bis 1.9.2024
Ausstellung im Museum Burg Zug: Alles in Ordnung? Geschichten aus der Sammlung

Dienstag, 19. November 2024, 19 Uhr, Gotischer Saal im Rathaus Zug
Referat von Dr. Daniel Schläppi zur Gemeindegüter-ausscheidung im Kanton Zug 1874 (in Zusammenarbeit mit dem Staatsarchiv)
Donnerstag, 25. Februar 2016, 19.30: Kolingesellschaft Zug. Vortrag von Thomas Zaugg: Philipp "Eternel". Katholisch-konservative Politik zwischen Gubel und Sankt Gotthard
In Zeiten der Extreme, 1934 bis 1959, prägte der Zuger Bundesrat Philipp Etter die schweizerische Innenpolitik. Gegen Ende seiner langen, 25-jährigen Amtszeit bekam er im Volksmund den Übernamen "Eternel" – er war der Ewige. Seit 2014 ist sein Privatnachlass im Staatsarchiv Zug zugänglich, die Quellen ermöglichen vertiefte Einblicke in Etters Leben und Werk.
Der Referent Thomas Zaugg erschliesst den Nachlass und arbeitet an einer Dissertation über Philipp Etter. Als Journalist schreibt er u. a. für das "Magazin" des "Tages-Anzeigers". Buchpublikation: "Blochers Schweiz", erschienen 2014 bei NZZ Libro.
Donnerstag, 31. März 2016, 19.30: Jahresversammlung 2016 im Rathaus Zug, Gotischer Saal
Jahresversammlung im Gotischen Saal des Rathauses Zug mit der Beratung von Vereinsgeschäften und einem Referat von Florian Horschik, Historiker und Lehrer an der Kantonsschule Zug, über die Gemeinnützige Gesellschaft des Kantons Zug und ihre wichtige Rolle während des Ersten Weltkrieges.
Ab 16. April 2016: 14/18 - Die Schweiz und der Grosse Krieg. Sonderausstellung im Museum Burg Zug
Der Erste Weltkrieg erschütterte die Welt zu Beginn des 20. Jahrhunderts in ihren Grundfesten. Mehr als 17 Millionen Menschen verloren ihr Leben in diesem ersten voll industrialisierten Krieg. Als neutraler Staat blieb die Schweiz von kriegerischen Auseinandersetzungen zwar verschont, die Folgen des «Grossen Krieges» auf die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse waren aber enorm.
Das Museum Burg Zug übernimmt anlässlich des 100jährigen Gedenkens die Wanderausstellung «14/18 – Die Schweiz und der Grosse Krieg». Ergänzend zu dieser gesamtschweizerischen Sicht realisiert das Museum ein regionales Vertiefungsmodul, um die spezifischen Verhältnisse in der Zentralschweiz zu beleuchten. Vom Krieg besonders betroffen waren etwa die Tourismusbetriebe rund um den Vierwaldstättersee, während die Zentralschweizer Industriebetriebe trotz Energieknappheit und Arbeitskräftemangel florierten. Daneben war der Alltag auch in der ländlich geprägten Zentralschweiz immer stärker durch Mangel und Not geprägt, Tausende internierter ausländischer Soldaten lösten bei der lokalen Bevölkerung zudem Skepsis und Angst aus. Die mobilisierten Zentralschweizer Wehrmänner leisteten ihren entbehrungsreichen Aktivdienst in der ganzen Schweiz und wurden schliesslich auch am Landesstreik in Zürich und Luzern eingesetzt.
16.4. bis 30.10.2016

Ab 21. April 2016: «Es sind traurige Zeiten nach Aussen und Innen». Zug und der Erste Weltkrieg in Archivdokumenten
Kabinettausstellung im Staatsarchiv Zug vom 21. April bis 30. Juni 2016
Geöffnet: Mo–Fr, 9–12,13.30–17 Uhr (Do 12.45–17 Uhr). An Feiertagen geschlossen.
Freier Eintritt
Der Erste Weltkrieg von 1914 bis 1918 erschütterte das Leben der Menschen auch in der neutralen Schweiz und im Kanton Zug. Deutlich wird dies zum Beispiel in den Briefen des späteren Zuger Bundesrates Philipp Etter an seine Frau, aus denen das Zitat im Ausstellungstitel stammt.
Die Spuren dieser Erschütterungen sind in vielen persönlichen Texten, Postkarten Fotos, Erinnerungsblättern Verwaltungsakten und Zeitungen erkennbar. Diesen Zeitzeugen aus privaten Beständen und aus den Magazinen des Staatsarchivs spürt die Ausstellung nach. Sie bildet den Abschluss des vom Lotteriefonds des Kantons Zug unterstützten Projektes «Bilder-Zug 14/18», das Bilder und andere Dokumente aus der Kriegszeit zusammentrug, und begleitet aus der Perspektive des Archivs die nationale Wanderausstellung «14/18 – Die Schweiz und der grosse Krieg», die vom 16. April 2016 bis zum 30. Oktober 2016 im Museum Burg Zug gezeigt wird.
Samstag, 1. Oktober 2016, 14 Uhr: 600 Jahre Korporation Baar-Dorf – bauhistorische Zeitzeugen erzählen Geschichte
Die ältesten Satzungen der Korporation Baar-Dorf datieren aus dem Jahr 1416. Die Korporation feiert die erstmals fassbare schriftliche Überlieferung vor genau 600 Jahren mit einer Publikation und einem «Hofrodelfest» am Samstag, 1. Oktober 2016. Wir nehmen dies zum Anlass, vor Ort verschiedenen Facetten der Korporations- und Gemeindegeschichte von Baar nachzuspüren. Geführt von unseren beiden Vorstandsmitgliedern lic. phil. Philippe Bart, Historiker, und Dr. Brigitte Moser, Kunsthistorikerin, besichtigen wir in einer etwa anderthalbstündigen Führung im Gebiet Wieshalde – Lättich – Schutzengel und Lorzendamm bauhistorische Zeugen vom 17. bis ins 20. Jahrhundert.
Danach besteht die Möglichkeit, im Saal der Ziegelhütte die Sonderausstellung mit Archivalien aus dem Korporationsarchiv zu besichtigen oder das «Hofrodelfest» zu besuchen.
Treffpunkt: Parkplatz Schiessanlage Wieshalde Baar, 14 Uhr.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
28.–29.10.2016: Klientelismus, Korruption und Soldgeschäfte in der Frühen Neuzeit
Tagung zum Abschluss der Erschliessung der Acta Helvetica der Zuger Familie Zurlauben.
Die Zurlauben besetzten vom 16. bis ins 18. Jahrhundert hohe politische Ämter und waren als Soldunternehmer international bedeutend. Mit der Erschliessung der Acta Helvetica steht der Wissenschaft ein beeindruckendes Quellenkorpus zur Verfügung. Sie bieten damit einen umfassenden Einblick in die politische Geschichte sowie in die Alltagsgeschichte bedeutender Akteure des eidgenössischen Söldnerwesens und deren Verflechtung innerhalb familiärer und öffentlicher Klientelsysteme der Frühen Neuzeit.
Eine Podiumsdiskussion beleuchtet die Aktualität von Korruption und Patronage in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft des 21. Jahrhunderts.
Mittwoch, 2. November 2016: Vortrag – Die «Acta Helvetica» und die Zurlauben
Referat von Dr. Carmen Furger
Mittwoch, 2. November 2016, 19.30 Uhr
Rathaus Zug, Gotischer Saal

Anders als in anderen Städten der Eidgenossenschaft bildete sich in Zug kein bürgerliches Patriziat mit Sonderrechten heraus. Einzig der Familie Zurlauben kam eine überragende Stellung zu. Sie erwarb dank Soldunternehmertum im Dienste der französischen Krone und der Kontrolle des Salzhandels ein beträchtliches Vermögen.
Der Einfluss, den die Familie Zurlauben im 16. bis 18. Jahrhundert ausübte, ist in den sogenannten «Acta Helvetica» aus dem Familiennachlass eindrücklich dokumentiert. Der gewaltige Quellenkorpus umfasst rund 35'000 Dokumente, die nun erschlossen und für die historische Forschung benutzbar sind.
Unsere Referentin Dr. Carmen Furger war Projektleiterin, als das Erschliessungsprojekt 2014 erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Sie wird uns einige Trouvaillen aus den «Acta Helvetica» und damit neue Einsichten zur Zuger Geschichte der Frühen Neuzeit präsentieren.
Letztes Update: 11.04.2024