Aktuell
Donnerstag, 16. Mai 2024, 19.30 Uhr, Burgbachsaal, Dorfstrasse 12, Zug
Ordentliche Vereinsversammlung 2024 mit Referat von Martin Stuber über die Zuger Eisenbahngeschichte

2.11.2023 bis 1.9.2024
Ausstellung im Museum Burg Zug: Alles in Ordnung? Geschichten aus der Sammlung

Dienstag, 19. November 2024, 19 Uhr, Gotischer Saal im Rathaus Zug
Referat von Dr. Daniel Schläppi zur Gemeindegüter-ausscheidung im Kanton Zug 1874 (in Zusammenarbeit mit dem Staatsarchiv)
Donnerstag, 7. April 2022, 18.45 Uhr, Burgbachsaal, Zug: Vernissage zur Ausstellung BRAUN.VIEH.ZUCHT im Museum Burg Zug
Sonderausstellung zur Geschichte der Viehzucht in der Schweiz.
Mittwoch, 20. April 2022, 19.30 Uhr, Reformiertes Kirchenzentrum in Zug: Vereinsversammlung 2022
Ordentliche Vereinsversammlung 2022 im Reformierten Kirchenzentrum, Archesaal, Bundesstrasse 15, Zug, mit der Beratung von Vereinsgeschäften und einem Referat des Historikers Dr. Thomas Zaugg, Autor der viel beachteten Biografie des Zuger Bundesrats Philipp Etter, über «Das historische Detail und den Geschichtsmythos». Im Sinne eines Werkstattberichts wird uns Thomas Zaugg einige konkrete Interpretationsbeispiele und Grenzfälle der Interpretation aus seiner Arbeit erläutern.
Was das Vereinsjahr 2022 sonst noch bietet, erfahren Sie demnächst in unserem Jahresprogramm.
Samstag, 11. Juni 2022, 10 bis 16 Uhr: Tag der offenen Tür im Stadtarchiv Zug
Hinter die Kulissen schauen. In einer zauberhaften Postkartensammlung stöbern. Die eigene Klassenliste aus der Primarschule entdecken. Über Baupläne des Eigenheims diskutieren. Mit einem Archivexperten recherchieren. Einer Archivarin jene Fragen stellen, die schon lange auf der Zunge brennen. Das Stadtarchiv Zug macht dies alles möglich.
Donnerstag, 30. Juni 2022: Buchvernissage Band 21 unserer Buchreihe «Beiträge zur Zuger Geschichte»
Vernissage von Band 21 unserer Buchreihe «Beiträge zur Zuger Geschichte» zur Geschichte des Kinderheims und der Schule Walterswil bei Baar.
Samstag, 2. Juli 2022, 13.30–17.00 Uhr: Exkursion zum Sonderbundskrieg 1847
Der Sonderbundskrieg 1847 war der letzte eidgenössische Bruder- oder Bürgerkrieg. Er bildete den Kulminationspunkt einer langen Vorgeschichte, die bis in die Restaurationszeit zurückreichte, und brachte nur bedingt einen Abschluss, belastete der Konflikt den 1848 entstandenen jungen Bundesstaat doch noch lange Jahre mit dem Gegensatz von Liberalen und Katholisch-Konservativen.
Im Zentrum der militärhistorischen Exkursion unter Leitung von Dr. Marco Sigg, ehem. Direktor Museum Burg Zug, steht die letzte Kriegsphase, die Offensive gegen die Zentralschweiz, mit der die Tagsatzungsarmee die Entscheidung erzwang. Konkret schauen wir uns die Gefechte bei Gisikon/Honau und Meierskappel vom 23. November 1847, die damit verbundenen Problematiken beim Waffeneinsatz von Infanterie und Artillerie sowie einleitend die Vorgeschichte rund um die Sinser Brücke an.
Samstag, 20. August 2022, 14 Uhr: Führung durch die Ausstellung "Braun.Vieh.Zucht" im Museum Burg Zug
Ausstellungskurator Christoph Tschanz wird uns durch die von ihm kuratierte Sonderausstellung «Braun.Vieh.Zucht.» führen. Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Samstag, 24. September 2022, 14.15 Uhr: Exkursion nach Walterswil bei Baar
Führung mit Dr. Ruth Wiederkehr, Historikerin, und Dr. René Zihlmann, Präsident der Stiftung Don Bosco Walterswil, zur Geschichte der Stiftung, des Kinderheims und der Schule Walterswil. Dr. Wiederkehr ist Hauptautorin von Band 21 unserer Buchreihe «Beiträge zur Zuger Geschichte», der sich mit diesem Thema befasst.
Zum Anlass wird ein Apéro serviert.
Anreise: Bus Nummer 31 fährt um 14.02 Uhr am Bahnhof Baar los und trifft rechtzeitig in Walterswil ein.
Samstag, 19. November 2022, 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr: Zuger Archivtag 2022 im Staatsarchiv Zug und im Stadtarchiv Zug
Die Ge­schich­te der Wer­bung reicht weit zu­rück: Die An­wer­bung von jun­gen Män­nern für den Sold­dienst seit dem Spät­mit­tel­al­ter oder In­se­ra­te für die Aus­wan­de­rung nach Ame­ri­ka im 19. Jahr­hun­dert er­mög­li­chen span­nen­de Ein­bli­cke. In den letz­ten 150 Jah­ren haben Fir­men, aber auch staat­li­che In­sti­tu­tio­nen mit Wer­be­mit­teln Gesellschafts-​ und Rol­len­bil­der ge­schaf­fen, die Rück­schlüs­se auf das wirt­schaft­li­che und so­zia­le Ge­fü­ge er­lau­ben.
Am Ar­chiv­tag in den Fokus ge­rückt wer­den Ver­tre­ter und Ver­tre­te­rin­nen der ein­hei­mi­schen Wer­be­bran­che wie der be­kann­te Gra­fi­ker Wal­ter F. Haet­ten­sch­wei­ler (1933–2014) oder die Fo­to­gra­fin Ka­tha­ri­na Weiss (1834–1911) und Wer­be­mit­tel be­kann­ter Zuger Fir­men wie der Me­tall­wa­ren­fa­brik Zug oder der Vic­to­ria Werke Baar. Ein Rück­blick auf die tou­ris­ti­sche Ver­mark­tung des Zu­ger­lands in den letz­ten 150 Jah­ren run­det das An­ge­bot ab.
Na­tür­lich be­steht an die­sem Tag auch die Mög­lich­keit, sich über die Ar­beit und die Dienst­leis­tun­gen des Staats­ar­chivs zu in­for­mie­ren.
Mittwoch, 23. November 2022, 19.30, Bibliothek Zug, St.-Oswalds-Gasse 21, Zug: Referat über die Schlacht bei Arbedo von 1422 und ihre Rezeption im 19. Jh.
Vor 600 Jahren, am 30. Juni 1422, ereignete sich die Schlacht bei Arbedo. Der Historiker Jonas Briner nimmt sich dieses Themas an – aber nicht zu den Hintergründen und Details des Schlachtverlaufs, sondern: Wie die Schlacht im 19. Jahrhundert rezipiert wurde. Das ist mindestens ebenso spannend, denn auch in Zug suchte man damals nach einheimischen Helden der eidgenössischen Geschichte und glaubte, sie auf den mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Schlachtfeldern gefunden zu haben.
Freitag, 25. November 2022, 18.00 Uhr, Rathaus Zug: Vernissage des 20. Bandes unserer Buchreihe "Beiträge zur Zuger Geschichte"
Der Zurlaubenhof, einst der bedeutendste Landsitz in Zug, atmet bis heute den Geist der einflussreichen Zuger Familie Zurlauben. Seine Anfänge gehen ins ausgehende 16. Jahrhundert zurück, als südlich der Stadt Zug ein stattliches Bauernhaus errichtet wurde. Mit der Übernahme des Hofs durch Konrad Zurlauben entwickelte sich dieser im 17. und 18. Jahrhundert zum prächtigen Herrensitz mit Herrenhaus und repräsentativem Garten, Privatkapelle, Nebenbau, Loggia, noblen Festsälen und Gutsbetrieb samt Umschwung. Der Hof manifestiert den Repräsentationswillen der Zurlauben, die durch Solddienst, Pensionen und Salzhandel eng mit der französischen Krone verbunden waren.
Als bedeutendes architektur-, familien- und stadtgeschichtliches Monument ist der Zurlaubenhof ein einzigartiger Zeitzeuge. Die Monografie würdigt in Text und reicher Bebilderung die Geschichte des Hofs und der Menschen, die ihn besessen, genutzt und bewohnt haben.

Letztes Update: 11.04.2024